Aal

Der Aal (Anguilla anguilla L.) ist in ganz Europa verbreitet, mit Ausnahme der Schwarzmeerflüsse.In Gewässern, die keinen Zu - und Abfluß haben, wurde der Aal oft künstlich eingesetzt. In welchen Gewässern dies passierte, ist im Gewässerverzeichnis zu erfahren!Körper, Rücken und Seiten des schlangenförmigen Körpers sind dunkel, der Bauch weiß oder gelblich.Die Farbtönungen können jedoch natürlich in Abhängigkeit vom Alter des Tieres, sowie von den Gewässerbedingungen unterschiedlich ausgeprägt sein.

Grundsätzlich sind zwei Typen Aal zu unterscheiden.

Spitzkopfaal

Hierbei handelt es sich um die kleinere und schlankere Ausführung. Diese "Aal-Variante" ernährt sich vorwiegend von Kleintieren. Er ist meist derjenige, der sich an unserem schönen Tauwurm vergreift.Aber auch Muscheln, rohe blutige Leber und ähnliches läßt er sich munden. Mit kleinem Fetzenköder  ist er ab und zu auch zu überlisten, jedoch sollte diese Art des Köders ständig erneuert werden, da diese Fetzen sehr schnell auslaugen. Aber wie bereits erwähnt, dürfte er hauptsächlich am Tauwurm bzw. am Wurmbündel zu erwarten sein.

 Breitkopfaal

Dies ist die größere, bei Anglern natürlich viel beliebtere Variante. Den Breitkopfaal kann man schon als Großtierfresser bezeichnen. Ein ordentlicher Köderfisch, ein großer Fetzen oder ein Stück Fleisch sind schon eher zum Fang des Breitkopfes geeignet. Wie der Name schon sagt, ist er durch seine Kopfform deutlich von seinem "kleinen Bruder" zu unterscheiden

Stark ausgeprägt beim Aal ist der Geruchssinn! Dieser hilft dem nachtaktiven Tier in der Hauptsache dazu, seine Nahrung am Grund zu finden und deren Qualität abzuschätzen. Dies ist auch für den Angler ein sehr wichtiger Aspekt, absolut ungewöhnliche Fremdgerüche (Nikotin,Benzin,Petroleum usw.) sollten daher auch an den Händen vermieden werden!! Auch die Benutzung von Ködern, die schon eher an Aas erinnern, dürfte keinen Erfolg bringen! Die Benutzung von speziellen Geruchsstoffen, die auch im Anglershop als Konzentrat erhältlich sind, kann die Erfolgsaussichten natürlich noch verbessern. Dies sollte jedoch jeder Angler selbst entscheiden, mit welchen Tricks er versucht,diese begehrten Fische zu überlisten!